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Nutzung und Entwicklung der Beschäftigungspotentiale des Kultursektors im Zeitalter der Digitalisierung
Die Studie wurde unter Leitung der MKW-Wirtschaftsforschung, München, in Zusammenarbeit mit fünf Instituten erarbeitet:
- Österreichische Kulturdokumentation, Wien
- empirica-delasasse, Köln
- interarts, Barcelona
- Wimmex AG, München
- Economix Research & Consulting, München
Studie im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektorat für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, 2001
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Kurzfassung:
Kultur und Statistik sind kaum zusammenzubringen, zumal es eine Inflation von Kulturbegriffen aber nur wenige statistische Fakten gibt. Die vorliegende Studie im Auftrag der Europäischen Kommission versucht den gordischen Knoten zu zerschlagen, indem sie auf der Grundlage der Europäischen Arbeitskräfteerhebung für alle EU-Länder vergleichbare Daten präsentiert:
In der weitesten Definition des Kultursektors sind rund 7,2 Millionen Menschen in Europa mit der Produktion von Kulturgütern beschäftigt. Dies sind 4,6 % der EU-Beschäftigten.
Der Kultursektor gehört zu den stark wachsenden Wirtschaftszweigen in der EU: In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre lag das Beschäftigungswachstum mit 2,1 % pro Jahr doppelt so hoch wie das Wachstum der Gesamtbeschäftigung. Insbesondere die professionellen Kultur-schaff-en-den erlebten eine starke Expansion der Beschäftigung. Die Zukunft der Beschäftigung wird stark von der Informationstechnik (Internet) bestimmt. Negative Auswirkungen sind insbesondere in den traditionellen Vertriebswegen (Verlage, Handel) zu erwarten, während die Kulturschaffenden und die Multimedia-Industrie großen Wachstumspotenzialen gegenüberstehen.
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