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Kultur und Statistik sind kaum zusammenzubringen, zumal es eine Inflation von Kulturbegriffen aber nur wenige statistische Fakten gibt. Die vorliegende Studie im Auftrag der Europäischen Kommission versucht den gordischen Knoten zu zerschlagen, indem sie auf der Grundlage der Europäischen Arbeitskräfteerhebung für alle EU-Länder vergleichbare Daten präsentiert:
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In der weitesten Definition des Kultursektors sind rund 7,2 Millionen Menschen in Europa mit der Produktion von Kulturgütern beschäftigt. Dies sind 4,6 % der EU-Beschäftigten.
Der Kultursektor gehört zu den stark wachsenden Wirtschaftszweigen in der EU: In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre lag das Beschäftigungswachstum mit 2,1 % pro Jahr doppelt so hoch wie das Wachstum der Gesamtbeschäftigung. Insbesondere die professionellen Kultur-schaff-en-den erlebten eine starke Expansion der Beschäftigung.
Die Zukunft der Beschäftigung wird stark von der Informationstechnik (Internet) bestimmt. Negative Auswirkungen sind insbesondere in den traditionellen Vertriebswegen (Verlage, Handel) zu erwarten, während die Kulturschaffenden und die Multimedia-Industrie großen Wachstumspotenzialen gegenüberstehen.
Die Studie wurde unter Leitung der MKW-Wirtschaftsforschung, München, in Zusammenarbeit mit fünf Instituten erarbeitet:
- Österreichische Kulturdokumentation, Wien
- empirica-delasasse, Köln
- interarts, Barcelona
- Wimmex AG, München
- Economix Research & Consulting, München
Die gedruckte Version in englischer Sprache kann gegen einen Versandkostenbeitrag von EURO 10,-- bei Economix bestellt werden:
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- Zusammenfassung
- Bericht 1: Literature and Research - an Overview
- Bericht 2: Employment Trends and Sectors of Growth in the Cultural Economy
- Bericht 3: European Digital Culture - Employment Situation, Job Potential and Job Requirements
- Bericht 4: Professional Training and Qualification - Trends and Good Practices
- Bericht 5: Obstacles to Mobility for Workers in the Digital Culture in the European Union
- Gesamtbericht: Exploitation and Development of the Job Potential in the Cultural Sectors
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