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Die Europäische Union hat beschlossen, Erweiterungsverhandlungen mit 12 Mittel- und Osteuropäischen Staaten zu führen. Wenig ist allerdings bisher über die Auswirkungen bekannt, die dieser Schritt für die Arbeitsmärkte und die Sozialsysteme der jetzigen EU-Staaten haben wird.

In einer Grundlagenstudie für das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung wurden der aktuelle Stand der Migrationstheorie und das vorhandene Wissen über die Wirkungen der Wanderungen auf die Wirtschaftssysteme der Herkunfts- und der Zielländer untersucht.

Der Literaturüberblick zeigt, dass die theoretisch zu erwartenden, positiven Allokationseffekte sich unter realen Bedingungen nicht mit Sicherheit einstellen. Externe Effekte, wie der Verlust an Human-Kapital, negative Budgetwirkungen und die Inanspruchnahme von Sozialleistungen reduzieren die Vorteile sowohl für die Ziel- als auch die Herkunftsländer.

Download der Studie "Auswirkungen der Osterweiterung der Europäischen Union auf die Wanderungsströme in Europa". Düll, Vogler-Ludwig (1999)


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