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November 2010
Economix feiert sein 10-jähriges Jubiläum.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Bitte beachten Sie
unsere aktualisierte Publikationsliste
Inhalt:
Finanzdienstleistungen: Herausforderungen und Perspektiven
Qualifikationen für umweltbezogene Berufe
Bildungspolitische Herausforderungen des Klimawandels
NAIRU und Okun`s Gesetz: Die Makroökonomie in einer Nußschale?
Sozialverträgliche Umstrukturierung
Indikatoren zu Dauer des Erwerbslebens in der Europäischen Union
Selbstständigkeit in Deutschland
Finanzdienstleistungen: Herausforderungen und Perspektiven
Für die europäische Finanzwelt ergeben sich nach dieser Studie drei Entwicklungspfade:
Die Europäische
Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND) hat diese Studie in Auftrag gegeben. Die Untersuchung beschreibt die neuesten
Anpassungstrends in der Finanzbranche und entwickelt drei Szenarien für die
nächsten fünf bis zehn Jahre. Die veränderten Geschäftsmodelle und die
Alternativen für die Regulierung der Finanzmärkte werden als Grundlage für
die Szenarien verwendet. Die Studie wurde auf der Grundlage von Fallstudien zahlreicher Unternehmen, einer Onlineumfrage und Interviews mit Experten von Unternehmen, Sozialpartnern, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Behörden durchgeführt.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass wichtige Anpassungen stattgefunden haben: Erhebliches Deleveraging der Bilanzen, Rückbesinnung auf das Kerngeschäft und die Neuausrichtung der Entlohnungssysteme mit stärkeren Anreizen für langfristiges Denken. Bedeutende Herausforderungen stehen dennoch bevor: Das Entstehen eines neuen Regulierungsrahmens für die Finanzmärkte, die Gefährdung der Volkswirtschaften durch eine zweite oder dritte Rückkehr der Krise, und die Stärke der asiatischen Finanzinstitute.
Berichte in Englisch:
Financial services: challenges and prospects –
Overview report
Qualifikationen für umweltbezogene Berufe
Der Umweltschutz hat bedeutenden Einfluss auf die Struktur der deutschen
Wirtschaft genommen und zur Entstehung neuer Berufe geführt. Bei der Anpassung
der Qualifikationsprofile wurde eher ein integrativer Ansatz als eine
Spezialisierung bevorzugt. In Zukunft muss eine weitere Integration
umweltbezogener Qualifikationen in viele Berufe verfolgt werden und für den Umweltsektor wird eine stärkere berufliche Spezialisierung benötigt.
Der Bericht „Skills for Green Jobs“ (Qualifikationen für umweltbezogene Berufe) veranschaulicht, wie sich in Deutschland die Wirtschaftsstruktur aufgrund von Umweltschutz verändert hat und damit die Entstehung
von umweltbezogenen Berufen und Qualifikationen beeinflusst hat. Umweltschutz ist schon seit Jahrzehnten Teil politischer Debatten und sowohl Regulierungen wie auch die Zunahme der Wahrnehmung für umweltbezogene Themen führten zu einer Restrukturierung von Wirtschaftssektoren und beruflichen Fähigkeiten.
Der Bericht ist Teil einer internationalen Studie im Auftrag von ILO und
CEDEFOP. Als grundlegende Methoden wurden Sekundärforschung, Interviews und acht
Fallstudien verwendet. Die Fallstudien liefern einen praktischen Einblick, wie bestehende Berufe an die veränderten umweltbezogenen Anforderungen angepasst wurden und wie neue umweltbezogene Berufe entstanden sind.
Bericht in Englisch:
Bildungspolitische Herausforderungen des Klimawandel
ährend in den Industriestaaten eine umweltbezogene Anpassung der Kompetenzprofile
schon relativ weit fortgeschritten ist, lässt sich in Entwicklungsländern
nur eine geringe oder keine Anpassung beobachten. In Indien beispielswiese bietet kaum eines der 4.650 Ausbildungsinstitute Kurse in grünen Technologien an. Im Bezug auf eine
umweltpolitische Reaktionen lässt sich jedoch keine klare Trennlinie zwischen
Industrie- und Schwellenländern ziehen. Während China eine umfassende Umweltpolitik verfolgt, lässen die USA diese bisher vermissen.
Die Versäumnisse in der Umweltpolitik und bei der Anpassung der umweltspezifischen Ausbildung führen zu Fachkräftemangel, der den ökologischen Wandel behindert.
Das
NAIRU und Okun's Gesetz - Die Makroökonomie in einer Nußschale
Dieses thematische Papier für das Europäische Beschäftigungsobservatorium
untersucht die Qualität von zwei makroökonomischen Ansätzen, die Arbeitslosigkeit, Produktion und Inflation miteinander verknüpfen. Die nicht-inflationäre Arbeitslosenrate (NAIRU) verbindet Preise und Löhne in einen Gleichgewichtsmodel. Okun’s Gesetz beschreibt die Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Produktion. Beide Ansätze wurden von der jüngsten Krise in Frage gestellt.
Das Papier kommt zu dem Schluss, dass diese Art von makroökonomischen Modellen das allgemeine Verhalten und die strukturellen Charakteristika von Wirtschaften schwerlich wiederspiegeln können. Darüberhinaus, sind die Kapazitäten, die theoretischen Grundlagen darzustellen, auf Grund von statistischen Schätzmethoden limitiert. Die beiden Konzepte sind daher nicht adäquat, um ein ökonomische Modell zu substituieren.
Bericht in Englisch:
Economix steuerte zu der Studie, die von CEDEFOP in Auftrag gegeben
wurde, vier Unternehmensfallstudien für Deutschland bei, jeweils zwei in der Automobil- und der Telekommunikationsbranche. Die ausgewählten Unternehmen betrieben (oder beauftragten) sogenannte Transfergesellschaften, wobei es sich um unabhängige Unternehmen handelt, die die freigesetzten Arbeitnehmer für die Zeit der Restrukturierung beschäftigen. Diese unterstützen die Mitarbeiter durch Berufsberatung, individuelles Coaching, Weiterbildung und Probearbeitsverhältnisse. Ungefähr zwei Drittel der Mitarbeiter konnten erfolgreich am Arbeitsmarkt platziert werden.
Bericht in Englisch:
Socially responsible restructuring
Indikatoren zur Dauer des Erwerbslebens in der Europäischen Union
Im Jahr 2007 hatte der durchschnittliche EU-Bürger im Alter von 15 ein
aktives Arbeitsleben von 34,2 Jahren vor sich, mit 31,8 Jahren in
Beschäftigung und einer Arbeitszeit von 61.295 Stunden. Für 45jährige betrug
die aktive Arbeitszeit noch 13,2 Jahre, und 0,8 Jahre für 65jährige. Seit
dem Jahr 2000 ist die Dauer des aktiven Arbeitslebens um ein Jahr
angestiegen. Der Anstieg war hauptsächlich nach 2004 festzustellen. Selbstständigkeit in Deutschland
Der Bericht liefert einen Überblick über die Selbstständigkeit in Deutschland.
Er wurde für das Europäische Beschäftigungsobservatorium erstellt. Insgesamt zeigt sich eine ansteigende Stelbstständigkeit trotz der Fiananz- und Wirtschaftskrise.
In 2009 waren ungefähr 11.0 % der Erwerbsbevölkerung (4,2
Millionen) selbstständig. Zwischen 2008 und 2009 stieg die Anzahl der Selbstständigen um 1.7 % an.
Bemerkenswert ist der große Anteil von ehemaligen Arbeitslosen, die die
Arbeitslosigkeit mit Hilfe der Selbstständigkeit verlassen: 20 % aller
Neugründungen wurden von Personen initiert, die vorher arbeitslos waren.
Dies ist größtenteils der Förderungsmaßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu
verdanken, die seit den Hartz Reformen Selbständigkeit verstärkt fördern. Stellenangebot 2010-2016
Die aktive Dauer des Arbeitslebens (DAL) war für 15jährige Männer um 6,4 Jahre länger als für
Frauen (ein Unterschied von 20%). Allerdings stieg die aktive DAL von Frauen
seit 2000 schneller an (+1,6 Jahre verglichen mit 0,5 Jahren für Männer).
Die längste aktive Dauer konnte mit 39,9 Jahren für die schwedische
Bevölkerung gemessen werden. Ähnliche Werte ergaben sich für Dänemark und
die Niederlande. Die geringste Dauer ergab sich für Italien, Ungarn und
Malta mit Werten unter 30 Jahren. Dies ergibt eine Differenz von 11,1 Jahren
zwischen Malta und Schweden.
Mit dieser Studie beabsichtigte die
EU-Kommission den Indikator zur Dauer des Arbeitslebens zu
untersuchen. Damit wird das Beobachtungsinstrument für die Europäische
Beschäftigungsstrategie mit einem Indikator
ergänzt, der den Blick auf das gesamte Arbeitsleben der
aktiven bzw. beschäftigten Personen richtet. Die Studie empfiehlt drei
Indikatoren für die Messung: Die Dauer des aktiven Arbeitslebens, die auf
den durchschnittlichen jährlichen Aktivitätsraten beruht, die Dauer der
Beschäftigung, die sich auf durchschnittliche Beschäftigungsraten stützt
und die Dauer der Arbeitszeit, die jährliche Arbeitszeiten verwendet.
Bericht in Englisch:
Monitoring the duration
of active working life
Bericht in Englisch:
Self-employment in Germany
Die Erhebung und Hochrechnung
des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots wird im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) durchgeführt. Economix wurde mit der Durchführung der Erhebung
für die Jahre 2010 bis 2016 beauftragt. Die Herbsterhebung hat im Oktober 2010
begonnen.
ist ein privates Forschungsinstitut in München, das auf
Fragen der Beschäftigungs- und Bildungspolitik spezialisiert ist. Im Auftrag
der Europäischen Kommission, der Bundes- und Landesministerien sowie anderer
öffentlicher Auftraggeber werden Expertisen erstellt und politische
Empfehlungen erarbeitet. Das Institut ist ein europäisches Forschungsnetzwerk
eingebunden.
Weitere Informationen finden Sie auf www.economix.org
Kontakt
Kurt
Vogler-Ludwig,
Tel: +49-89-8757-9022
E-Mail: vogler-ludwig@economix.org
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